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Samstag, 11. April 2015

Großer Pfahl Rundwanderweg

Rundtour am Großem Pfahl


Allgemein zum Pfahl:
Vor rund 250 Mio. Jahren riss der Gebirgsgrund des Bayerischen Waldes auf etwa 150km auf und die entstandene Spalte füllte sich mit mineralreichen Flüssigkeiten. Mit der Zeit bildete sich so ein mit Schiefer und Quarz gefüllte Rinne, der Pfahl. Zum ersten Mal tritt der Pfahl bei Cham in der Oberpfalz an die Oberfläche. Hier wurde auf diesem Quarz die Burg Thierlstein gebaut, dessen Fundament und Teile des ersten Stockes aus diesem Quarzgestein bestehen.

 
 
Allgemein zu der Route:
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz am Naturschutzgebiet Pfahl, an der B85
Ort: Viechtach, Bayern
Höhenmeter: ca. 225 Hm
Gehzeit: 2,5 Std.
Länge: 10,3 km
Gut für Familien geeignet
Wegnummer: 4
 
Route:
Vom Wanderparkplatz geht an zuerst den Weg über Stufen hoch zu einer Spaltung in zwei Wege. Man kann nun entscheiden, ob man den Weg gegen oder mit den Urzeigersinn läuft. Ich habe den Weg im Urzeigersinn gelaufen. Dazu muss man den linken Weg nehmen und man kann nun schon den ersten Teil des Pfahles erkennen. Hier kann man sich nun auf den weiteren kurzen Metern die interessanten Felsformationen des Pfahles ansehen.
 
 
Am Ende dieser Formationen gelangt man schon zu einem Weg, der um den Felsen herum führt. Wenn man diesen Weg nimmt, gelangt man nun auf der anderen Seite des Pfahles wieder zum Parkplatz. Man geht allerdings weiter geradeaus auf dem Weg Nr. 4. Als nächstes geht es im Wald weiter. Nach längerer Zeit läuft man wieder auf eine Weggabelung zu. Dort sind auch nun auch die nächsten Felsen zu erkennen. Hier gibt es nun einen Weg, der zurück zu dem Parkplatz führt. Für die Große Runde, muss man allerdings jetzt an den bizarren Felsen vorbei, weiter den Weg Nr. 4 beschreitend. Man sollte doch etwas verweilen und sich die interessanten Felsen des Pfahles ansehen, bevor man weitergeht. Jetzt geht es wieder in den Wald und bald, immer mit der B85 als Begleiter links, an ein paar Häusern vorbei, geht es zu einem Quarzsteinbruch, wo früher Quarz abgebaut wurde.
 
 
 
Man kann hier auch den Weg nehmen, der direkt an der Kante des Hanges vorbeiführt, um sich dies genau anzuschauen. Hat man dies hinter sich, gelangt man nach einem längerem Stück nach Engelsdorf. Hier könnte man theoretisch die Runde etwas abkürzen, da man nicht durch Prackenbach laufen muss. Dazu geht man einfach die angelegte Teerstraße nach Norden (siehe die untere Karte). Will man aber die ganze ursprüngliche Route gehen, geht es dazu schräg gegenüber wieder in den Wald (Nr. 4). Nach einem kurzem Stück ist dieser dann auch wieder zu Ende und man gelangt an den Ortsrand von Prackenbach, genaugenommen auf der Mulberry Ranch. Hier gibt es auch eine Lokalität (siehe dazu die Lokalität Nr. 1).
Der folgende Weg geht nun immer weiter in das Stadtzentrum, vorbei an einem Sportplatz. Am besten man geht immer der Beschilderung mit der Nr. 4 entlang. Bald kommt man dann an eine Kreuzung, wo links ein neueres schwarz-graues Haus stehen müsste, mit Holzanbau. Hier muss man rechts gehen. Das Schild mit der 4 ist allerdings schon etwas unkenntlich bzw. nicht lesbar zerrissen. Tipp: In dem Ort gibt es den Prackenbach. Wenn man diesen über eine kleine Brücke überquert oder sonst irgendwie auf die andere Seite gelangt, ist man bereits zu weit gelaufen.
An der Kreuzung sollte man also rechts auf die Hauptstraße (REG 6) abbiegen. Die Straße geht man dann weiter, immer mit dem Prackenbach zu unserer Linken, an einer alten Sägerei vorbei, bis zu dem Dorf Geigenmühle. Jetzt verläuft der Weg rechts hinein. Man kommt nun zu dem Schöpferhof. Man läuft durch diesen hindurch und geht dann ganz hinten über eine schöne Wiese und anschließend wieder in den Wald. Hier gibt es bereits eine sehr schöne Aussicht. Mit der Zeit gelangt man dann wieder auf eine freie Fläche, die einen sehr schönen Blick ins Tal bietet. Nachdem man einen einsamen Baum passiert hat, gelangt man an den Ortsanfang von Tresdorf und an eine kleine Kapelle.
                                                     


Man geht nun durch Tresdorf durch, immer den Markierungen Nr. 4 folgen. Bald folgt dann eine große Kurve, nachdem man einen Berg hochgegangen ist, in dieser Kurve zweigt ein Schotterweg rechts ab, am dem sich am Ende ebenfalls eine Lokalität befindet (siehe dazu Lokalität Nr. 2). Nach dieser großen Kurve geht es dann den Weg Nr. 4 in den Wald. Optional wäre auch der Weg Nr. 7 möglich, der davor eingebogen ist. Dieser ist allerdings länger aber gelangt dann später wieder zum Nr. 4 er. Der weitere Verlauf führt dann mit schöner Aussicht an einem altem Bergwerk vorbei. Am Ende gelangt man dann wieder an den Großen Pfahl. Dann läuft man einfach auf dem Schotterweg um den Pfahl herum und schließlich kommt man wieder zu dem Parkplatz.



  
Karte: rot=Hauptweg ; roter Kreis=Parkplatz ; orange=Abkürzung bei Engelsdorf ;  grün=optionaler Weg Nr.7 ; zusätzlich sind die kürzeren Wege um den Pfahl vom Anfang des Textes zu erkennen ; 1. und 2. = Lokalitäten.
 
Lokalitäten: (Stand: April 2015)
1.: "Nashvilla" auf der Mulberry Ranch
Öffnungszeiten: 19.00 Uhr - open end
Montag + Donnerstag = Ruhetag
Sonntags geöffnet ab 14.00 Uhr mit Kaffee und Kuchen
 
2.: "De oide Wirtsstub'n"
Öffnungszeiten: 12.00 Uhr - 17.00 Uhr
Donnerstag = Ruhetag
Sonntags geöffnet von 11.30 Uhr - 18.00 Uhr
Hier gibt es immer Getränke mit Kuchen und Brotzeit.
 
 
Fazit:
Sehr schöne Tour, die ich nur empfehlen kann. Allerdings nicht immer idyllisch wegen der Straße und der Stadt.
 
3,9 von 5 Sternen
Note: 1,9
 
Fotos: Felsen am Anfang (2x); Fels im hinteren Teil des Pfahls(2x); einsamer Baum auf dem Rückweg; der Pfahl am Ende der Tour;
 
bergsteiger 1416
©bergsteiger 1416
 
 
 
 
 
 
 
 


 
 
 


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